„Ein Künstler versucht die Menschen näher an etwas zu heranzubringen, denn Kunst hat mit teilen zu tun. Man wäre kein Künstler, wenn man eine Erfahrung, einen Gedanken nicht teilen wollte. Ich mache mir ständig Gedanken darüber, wie ich Distanz abbauen kann, so dass wir alle näher zusammenrücken und ein Gefühl dafür entwickeln, dass wir gleich sind.”
David Hockney
„Ich wollte eigentlich nur Schnittlauch und Tomaten aus der Stadt mitbringen – jetzt habe ich ein Kunstwerk!” Eine Passantin in Köln
DER HASENGRAL – Für alle reicht es nicht!
Eine polymediale Performance von PIXELKING
Live am 28. Oktober 2006, im Stahlwerk Düsseldorf,
Live am 20. Oktober 2006, CAP Cologne, Clouth Werke
Live am 5. August 2006, Kleines Lanfcafe, Hillesheim/Kerpen
Live am 1. Februar 2006, CAP Cologne, Clouth Werke
Live am 27. November 2005, CAP Cologne, Clouth Werke
Live 13.-15. Mai 2004, Medienfestival LAB30, Augsburg
Der HASENGRAL …
…am Anfang war das Bild. Und das Bild bestand aus Pixeln. Als der Mensch das erste Licht erblickte, war er davon geblendet, so dass er seinen Kopf zu Boden senkte. Da erblickte er seinen eigenen Schatten. Und da der Schatten dem Menschen treu folgte, fand er Gefallen an ihm, und nährte das Feuer mit Holz, auf dass der Schatten größer und mächtiger werde als er selbst.
… produziert Bilder: handgemalt und computerprojeziert. Die Frage nach Wirklichkeit ist die Frage nach dem Medium. Platon meets Techno. Der Mensch hat sein Klon nach seinem Ebenbild geschaffen. An diesem Ebenbild wird er auch zugrunde gehen.
Der HASENGRAL… schafft Sound: aus der Retorte und Live. Der Pinsel auf der Leinwand wird zur Stimme und zum Instrument des Bilderrap. Ein Soundtrack im Unschärfemodus der realen Virtualität.
… erprobt das Publikum. Die Puppen tanzen und werden fixiert für die Ewigkeit. Das Haltbarkeitsdatum für den Weltuntergang – die Speisung der Gläubigen: What you see is not what you get! Kunst für alle – aber für alle reicht es nicht.
Ich werde vom Betracher zum User. Ich schaue durch das Interface hindurch und wechsele die Seiten. Doch die Bilder sind nicht da. Ich kann es nicht begreifen. Dafür muss man üben – immer wieder üben zu Vergessen, dass es einen Ort, eine Zeit, einen Zustand oder eine Substanz gibt. Üben Sie mit den den Trainigslektionen.
From observer I turn into a user.
I look through the interface, I move to the other side – but the images aren’t there. I don’t understand. Practice is required – practice in forgetting that there is a place, a time, a state or substance. Use the exercises.
Stadtraum Mannheim 2002 · Performance mit der Gruppe „Das künstliche Gelenk”, RASTERFAHNDUNG PENTAGON-LOUNGE. Eingriff in die Privatsphäre einer Stadt.
Eine multimediale Performance zusammen mit Claudio Filippone, Restaurant CHIARO, Vallendar Urbar.
24. Oktober 2002 – Restaurant CHIARO, Vallendar/Urbar
20. Januar 2002 – Die Windmühle – Bad Oeynhausen
1999 – 2002 zahlreiche Aufführungen – Historische Wassermühle, Birgel/Vulkaneifel
Heidelberger Kunstverein 2001 · Performance mit der Gruppe „Das künstliche Gelenk”, Performance „HAPPY END” · Performance ohne Künstler aber mit Mobiltelefonen.
Galerie Lise-Meitner Gymnasium Leverkusen 2001 · Performance mit der Gruppe „Das künstliche Gelenk”, Performance „UNTERM TISCH”. Intervention während des Unterrichts vor über 1000 Schülern.
Galerie Bahnhof Remscheid-Lennep 2000 · Performance mit der Gruppe „Das künstliche Gelenk” · „Bleib Punk” Zeichen setzen, Durchblick bekommen, poetisch werden. Das ganze Merchandising gibt es noch in einer kleiner Auflage.