Das ist ja alles viel kleiner. Anstatt des Originals sehe ich nur echte Abbildungen. Wo bleibt denn da die Aura? Im Atelier an der Wand! Denn je mehr digitale Bilder, desto originaler werden die echten.

They’re much smaller than I thought. Instead of real paintings I get real images of paintings. Where’s the atmosphere got to? It stays in the studio on the wall! The more digital images there are, the more original the real paintings become.


Wunderkammer – Wissenschaft in Kölner Häusern

Wunderkammer Wissenschaft in Kölner Häusern from Pixelking on Vimeo.

Theorietheater für öffentliches Denken und Kontrollverlust
Die Wunderkammer ist eine Veranstaltungsreihe mit einem Mix aus Theorie, Talk und Theater, durchgeführt an Orten des Alltags, wie Kiosk, Frisör oder Schwimmbad. Ziel ist es durch eine Zusammenführung von scheinbaren Gegensätzen: Programm/Zufall, Experten/Laien, Wissen/Kunst, etc. ein alternatives Live-Setting für Bildung und Information aber auch für künstlerische Interpretation und Vermittlung in Köln zu etablieren. Dabei soll ein vielschichtiges Themenpotpourri mit den Schwerpunkten Medien/Kommunikation und Alltag/Kunst sowie deren Einfluss auf die Gesellschaft sowohl für das mediale als auch für das persönliche Zusammenleben allgemeinverständlich und multimedial inszeniert werden.
Akteure: Dr. Marlis Prinzing, Leitung Moderation und Konzept. Freie Journalistin, Moderatorin;
Dr. Christof Breidenich, Leitung Moderation und Konzept Mediendesigner, Autor und Dienstleister für performative Unternehmenskommunikation;  Jens Düppe, Leitung Musikbeiträge, Komponist und Musiker und wechselnde Künstler und Talkgäste.

19.05.2014 | Kiosk Top-Shop, Köln Salierring
Ein Kiosk als Wissenschaftsort! Das Wort stammt aus dem Persischen und bezeichnete einen Winkel oder eine Ecke. In Deutschland wurde er im 19. Jahrhundert bekannt in der Form des Verkaufsstands, speziell auch von Getränken, weshalb man einen solchen Kiosk auch Trinkhalle nennt. Andere Namen sind – wegen der langen Öffnungszeiten – Späti (etwa in Berlin) oder eben in Köln (und in Düsseldorf): Büdchen.
Immer sind es alltägliche Institutionen, die unzählige kulturelle Formate bietet, die auf den ersten Blick verborgen bleiben. Es sind Orte für alltägliche Bedürfnisse – verkauft werden Getränke, Medien, Lebensmittel, manchmal auch Fahrscheine; einige sind auch Lotto und Toto Annahmestellen; und alle sind Plätze der Kommunikation. Wir wollen den Blick schärfen für die interkulturelle Plattform Kiosk, erforschen, wie sich hier Fremdes und Privates mischen. Reich oder nicht, lokal oder global, eilig oder mit Weile – auf kleinem Raum erschließt sich hier die große Vielfalt des urbanen Zusammenleben.
Um mehr zu ergründen, befragen wir Experten:
– Kioskbesitzer Machmoud Shakib ist gebürtiger Perser.
– Sheila Mysorekar wuchs in Indien und Deutschland auf, war ARD-Korrespondentin in Jamaika, Indien, USA und Argentinien, betreut für die Deutsche Welle ein Medienprojekt im Südsudan und steht den Neuen Deutschen Medienmachern vor, die dafür Sorge tragen wollen, dass sich die Einwanderungsgesellschaft auch in der Mediengesellschaft widerspiegelt.
– Cagla Bay ist gebürtige Türkin, Journalistik-Studentin und spielt die Lale im Kölner Vorabendromans „Wir vom Neptunplatz“.
Sie werden ins Gespräch gebracht von den Professoren Marlis Prinzing (Journalistik) und Christof Breidenich (Mediendesign) der Macromedia Hochschule Köln. Musiker Jens Düppe bietet mit ungewöhnlichen Schlaginstrumenten den akustischen Rahmen.

21.05. | Galerie 30works Köln Belgisches Viertel
Wie Kunst unter die Menschen kommt
Eine Galerie als Ort des Nachforschens! Wenn man eine Galerie betritt, findet man dort die Kunst normalerweise an den Wänden. Street Art hingegen findet man oft an Wänden – aber meistens da, wo sie nicht gewollt ist. Wo also gehört die Kunst hin? In die Galerie? Oder auf die Straße, mitten unter die Menschen? Wer erklärt und vermittelt die Kunst im Zeitalter der digitalen Medien? Welche Quellen der Inspiration helfen einem Künstler beim Produzieren? Welche Kriterien legt ein Galerist an, wenn er Arbeiten präsentiert? Akteure aus dem Feld der bildenden Kunst treffen auf Wissenschaftler: Der Künstler Thomas Baumgärtel (Bananensprayer) und der Galerist Gérard Margaritis werden von den Professoren Marlis Prinzing (Journalistik) und Christof Breidenich (Mediendesign) der Macromedia Hochschule Köln befragt. Musiker Jens Düppe bietet mit ungewöhnlichen Schlaginstrumenten den akustischen Rahmen.

Foto: Gerhard Richter

Foto: Gerhard Richter

Foto: Gerhard Richter

Foto: Gerhard Richter

Foto: Gerhard Richter

Foto: Gerhard Richter


DER HASENGRAL – für alle reicht es nicht!

„Ein Künstler versucht die Menschen näher an etwas zu heranzubringen, denn Kunst hat mit teilen zu tun. Man wäre kein Künstler, wenn man eine Erfahrung, einen Gedanken nicht teilen wollte. Ich mache mir ständig Gedanken darüber, wie ich Distanz abbauen kann, so dass wir alle näher zusammenrücken und ein Gefühl dafür entwickeln, dass wir gleich sind.”
David Hockney
„Ich wollte eigentlich nur Schnittlauch und Tomaten aus der Stadt mitbringen – jetzt habe ich ein Kunstwerk!” Eine Passantin in Köln

Der Hasengral – für alle reicht es nicht from Pixelking

DER HASENGRAL – Für alle reicht es nicht!
Eine polymediale Performance von PIXELKING
Live am 28. Oktober 2006, im Stahlwerk Düsseldorf,
Live am 20. Oktober 2006, CAP Cologne, Clouth Werke
Live am 5. August 2006, Kleines Lanfcafe, Hillesheim/Kerpen
Live am 1. Februar 2006, CAP Cologne, Clouth Werke
Live am 27. November 2005, CAP Cologne, Clouth Werke
Live 13.-15. Mai 2004, Medienfestival LAB30, Augsburg

Der HASENGRAL …
…am Anfang war das Bild. Und das Bild bestand aus Pixeln. Als der Mensch das erste Licht erblickte, war er davon geblendet, so dass er seinen Kopf zu Boden senkte. Da erblickte er seinen eigenen Schatten. Und da der Schatten dem Menschen treu folgte, fand er Gefallen an ihm, und nährte das Feuer mit Holz, auf dass der Schatten größer und mächtiger werde als er selbst.

… produziert Bilder: handgemalt und computerprojeziert. Die Frage nach Wirklichkeit ist die Frage nach dem Medium. Platon meets Techno. Der Mensch hat sein Klon nach seinem Ebenbild geschaffen. An diesem Ebenbild wird er auch zugrunde gehen.

Der HASENGRAL… schafft Sound: aus der Retorte und Live. Der Pinsel auf der Leinwand wird zur Stimme und zum Instrument des Bilderrap. Ein Soundtrack im Unschärfemodus der realen Virtualität.

… erprobt das Publikum. Die Puppen tanzen und werden fixiert für die Ewigkeit. Das Haltbarkeitsdatum für den Weltuntergang – die Speisung der Gläubigen: What you see is not what you get! Kunst für alle – aber für alle reicht es nicht.


SCH?ñNE FERIEN

Performance aus Anlass eines Kunstpädagogenkongress mit der Gruppe „Das künstliche Gelenk”, 2003, Karlsruhe ZKM/Museum für Moderne Kunst.


RASTERFAHNDUNG

Stadtraum Mannheim 2002 ¬? Performance mit der Gruppe „Das künstliche Gelenk‚Äù, RASTERFAHNDUNG PENTAGON-LOUNGE. Eingriff in die Privatsphäre einer Stadt.


GESCHMACKSSACHE – eat yourself

Eine multimediale Performance zusammen mit Claudio Filippone, Restaurant CHIARO, Vallendar Urbar.
24. Oktober 2002 – Restaurant CHIARO, Vallendar/Urbar
20. Januar 2002 – Die Windmühle – Bad Oeynhausen
1999 – 2002 zahlreiche Aufführungen – Historische Wassermühle, Birgel/Vulkaneifel


SUBZERO

Night-Performance „SUBZERO‚Äù 2001 auf der PLAN¬? Ehemaliges KHD-Gelände, Köln-Deutz, Mülheimer Str. 147-149, Tor 7


HAPPY END

Heidelberger Kunstverein 2001 ¬? Performance mit der Gruppe „Das künstliche Gelenk‚Äù, Performance „HAPPY END‚Äù ¬? Performance ohne Künstler aber mit Mobiltelefonen.


UNTERM TISCH

Galerie Lise-Meitner Gymnasium Leverkusen 2001 ¬? Performance mit der Gruppe „Das künstliche Gelenk‚Äù, Performance „UNTERM TISCH‚Äù. Intervention während des Unterrichts vor über 1000 Schülern.


BLEIB PUNK
Galerie Bahnhof Remscheid-Lennep 2000 ¬? Performance mit der Gruppe „Das künstliche Gelenk‚Äù ¬? „Bleib Punk‚Äù Zeichen setzen, Durchblick bekommen, poetisch werden. Das ganze Merchandising gibt es noch in einer kleiner Auflage.